4 neue Atemschutzgeräteträger für die Wehr

Wir gratulieren unseren Kameraden Norman Specht, Sebastian Schlutter, Kevin Karsch und Alex Strek zur erfolgreichen Teilnahme am Atemschtzgeräteträger Lehrgang. Wir sind stolz auf euch, und wünschen, dass ihr immer gesund aus dem brennenden Haus zurück kommt.

Also gibt es am heutigen Tag, trotz des Sturms noch etwas erfreuliches zu vermelden.

Die Ausbildung begann bereits am vor 3 Tagen am 26.10.2017. In den ersten beiden Tagen durften sich die Kameraden „ausruhen“ und lernen wie die Atmung eines Menschen, das Aufsetzen der Maske funktioniert, welche Maskentypen es gibt, worauf es vor und beim Anlegen, Tragen und Ablegen des PA ankommt und vieles Weitere mehr bevor es am Samstag richtig an die Substanz ging.

Der praktische Teil besteht in wesentlichen im Tragen der unterschiedlichen Maskenarten (Fluchthaube, Filter- bzw. Spinnmaske) mal mit Filter, mal ohne Filter, dann mit Luftflasche auf dem Rücken und zum Schluss auch komplett angeschlossen. Bei jedem dieser Durchläufe durfte das Brettchenspiel gespielt werden (bewege dich mit drei Frühstücksbrettchen in der Hocke nach vorn, wobei ein Fuß immer auf einem Brettchen landet). Anschließend wurde der Schlauchturm bestiegen. Wer hier bereits K.O. war, hat Pech gehabt, denn dann ging es blind in den Käfig.

In diesem Käfig mussten unterschiedliche Hindernisse wie Röhren, Barrieren, Klappen, Tore, Schiebetüren und Schrägen gemeinsam überwunden werden, bei denen einige sehr eng sind und man eventuell (blind) den Pressluftatmer absetzen und danach wieder aufsetzen muss ohne die Luftzufuhr zu unterbrechen. Die oberste Regel lautet jedoch „Keiner geht allein, keiner bleibt zurück!“

Nachdem dies geschafft war, ging das ganze Spiel von vorn los, so dass fast alle mit Muskelkater am Sonntag zur Prüfung auftauchten.

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Der theoretische Teil war relativ einfach und ist gut zu schaffen, wenn man im Unterricht aufgepasst hat. Die praktische Prüfung bestand diesmal „nur“ aus dem Käfig. Diesmal jedoch nicht blind, sondern bei ausgeschaltenem Licht. Das erleichtert einiges, da die Feuerwehrhelme im dunkeln leuchten und so etwas Licht spenden.

Neben den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rodleben haben 3 weitere Kameraden aus Roßlau, Mildensee und Alten den AGT Lehrgang absolviert und bestanden. Auch an dieser Stelle „Herzlichen Glückwunsch“. Für jeden gab es dann auch einen „Roten Punkt“ für den Helm (und auch für Kopf wenn es sein musste)

Was kommt demnächst? Nun heißt es im wesentlichen: „Dran bleiben“. Um weiterhin als AGT zu arbeiten, muss jährlich das Wissen aufgefrischt und mindestens ein Einsatz bzw. Übung absolviert werden.

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